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Johanniskraut 
(Hypericum Perforatum L.)

 

400 mg - 120 Kapseln
  • Angstzustände
  • Depressionen
  • Gedächtnis, Kreislauf, Stress
  • Pharmazeutische Qualität
  • Europäisch standardisiertes Extrakt 
ZUSAMMENSETZUNG Wirksame Bestandteile:
Johanniskraut, europäisch standardisiert (3% Hyperforine, 0,3% Hyperizin)
Johanniskrautblüten
300 mg
100 mg
Dosierung: 3 mal täglich eine Kapsel

 

Newsweek: Ritalin: Are We Overmedicating Our Kids?

Das Johanniskraut, im Volksmund auch bekannt unter den Namen Blutkraut, Hartheu, Sonnwendkraut und Herrgottsblut (engl. Saint John's wort), wird aufgrund seiner wachsenden medizinischen Bedeutung zunehmend in Europa kultiviert. Daneben werden auch Wildsammlungen durchgeführt, um den großen Bedarf an dieser Arzneipflanze zu decken. 

Dieser Favorit unter den Heilpflanzen wurde schon von Paracelsus als Wundmittel gewürdigt und außerdem "gegen die dollen Phantaseien" gepriesen. Auch der Dichterarzt Justinus Kerner (1786-1862), der im schwäbischen Weinsberg als Oberamtsarzt psychisch Kranke betreute, verwendete sogar schon das Johanniskraut. In seinem Buch "Seherin von Prevorst" hat Kerner die "Heilung der Frau Gräfin von Maldegehm durch die Seherin" mit Hilfe von "Johannisthee" beschrieben. 

Die Blüten, Blätter und die blühenden Triebspitzen des voll erblühten Krautes werden im Juni (der 24. Juni ist der Johannistag) bis August gesammelt, wobei die Pflanze 30-100 cm hoch werden kann. 

Johanniskraut hat einen besonderen Bezug zur Sonne und zum Licht. Die goldgelben Blätter enthalten Exkretbehälter gefüllt mit den roten Hypericinen, welche den Blüten ein punktiertes, durchlöchertes (perforatum!) Aussehen verleihen und beim Zerreiben von Blättern und Blüten sichtbar werden. 

Hypericine fördern als photodynamische Substanzen die Aufnahme von Lichtenergie (photosensibilisierende Wirkung). Dieser "erhellende" Effekt von Johanniskraut-Zubereitungen wird bei nervösen Erschöpfungszuständen eingesetzt und führt zur Stabilität und erhöhten Widerstandskraft des Nervensystems. Johanniskraut wird traditionell bei nervöser Unruhe und leichter Gereiztheit angewendet. 

Neben dem Hypericin sind weitere Stoffe an der Entfaltung der Wirksamkeit beteiligt, die in modernen Phytotherapeutika in möglichst hohen Konzentrationen mit gleichbleibender Qualität angeboten werden. 

Diese Anforderungen werden von unseren flüssigen Zubereitungen und Trockenextrakten voll erfüllt. Weiterverarbeitet werden ausschließlich qualitätskontrollierte Ausgangsmaterialien, die während der Herstellungsprozesse mit Hilfe eines spezifischen Analysenverfahrens (HPLC-Analyse) auf einen gleichbleibend hohen Wirkstoffgehalt eingestellt werden.  

Sonnenenergie für Körper und Seele

Wird das Nervensystem längere Zeit überfordert, können Funktionsstörungen eintreten, die sich bis zu Kopf- und Magenschmerzen, Schlaf- oder Verdauungsstörungen ausweiten können. Diese werden als "psychovegetative Erschöpfung" umschrieben.  

Sei es beruflicher oder familiärer Ärger, Überarbeitung, Aufregung, überstandene Krankheiten, Störungen der inneren Uhr (zum Beispiel Schichtdienst) ­ alles zehrt an unseren Nerven! Und ebenso nehmen dringende Entscheidungen, partnerschaftliche Probleme, Prüfungsängste und Sorgen die innere Ruhe.  

Johanniskraut hingegen besitzt die wunderbare Eigenschaft, Lichtenergie für uns nutzbar zu machen ­ eine Eigenschaft, die in der Volksmedizin als "aufhellend" für das Gemüt beschrieben wird.  

Der Fachmann nennt diese Wirkungsweise "Verbesserung der Lichtutilisation" und meint damit: Johanniskraut bringt uns über die optimale Ausnutzung der Lichtenergie wieder in Schwung. Ein Effekt wie ein innerer Frühling: Hindernisse sind nicht weg, und Sorgen nicht anders, aber sie stürzen uns nicht mehr in Trübsal und Angst. Wir können wieder positiv mit ihnen umgehen.  

Es besteht heute kein Zweifel mehr darüber, daß die Gemütslage (Stimmung) und das Immunsystem eng zusammengehören, also eines das andere beeinflußt und zusammen über Gesundheit und Krankheit oder Leiden entscheiden.  

Johanniskrautdragées  enthalten einen 6 bis 7fach konzentrierten Auszug aus dem Johanniskraut. Da die Wirkung der Johanniskrautdragées sanft und über die körpereigenen Kräfte einsetzt, machen sie nicht müde und führen nicht zu einer abhängigmachenden Euphorie (rauschartiges Hochgefühl). Doch sollten Sie Johanniskrautdragées über mindestens vier Wochen einnehmen, um die Entfaltung der ganzen Wirkung zu erleben.  

Zusammensetzung: 1 Dragée enthält: Extractum Hypericum sicc. entspricht 100 µg Hypericin.  

Darreichungsformen und Packungsgrößen: Originalpackung mit 60 Dragées.  

Stoff oder Indikationsgruppen oder die Wirkungsweise: Pflanzliches Nervinum, stimmungsaufhellend.  

Eigenschaften und Anwendungsgebiete: Traditionell angewendet zur Stärkung und Kräftigung bei nervlicher Überreizung, zur Entspannung und zum inneren Ausgleich, vorbeugend bei psychovegetativen Beschwerden wie Erschöpfung, Lustlosigkeit, nervöser Unruhe.  

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung: Während der Anwendung intensive Sonnenbestrahlung (Hochgebirge, Äquatorsonne) vermeiden  

Dosierung und Anwendungsweise: Soweit nicht anders verordnet, täglich 1x1 Dragée mit etwas Flüssigkeit einnehmen.  

Nebenwirkungen: Bei sehr empfindlichen, hellhäutigen Personen kann eine erhöhte Lichtempfindlichkeit auftreten. Wenn Sie an sich Nebenwirkungen beobachten, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.  

Besondere Hinweise: Johanniskrautdragées Nutrisana sind zuckerfrei, daher für Diabetiker geeignet. 

Johanniskraut - Wirksame Alternative zu klassischen Antidepressiva? 

In ca. 25 kontrollierten, klinischen Studien wurde die Wirksamkeit von Johanniskraut-Präparaten (alkoholische Extrakte der alten Heilpflanze Hypericum perforatum) zur Linderung leichter bis mittelschwerer Depressionen belegt. Die Messungen gegen Plazebo ergaben bei einer Mindestdosis von 300 mg Extrakt/d (empfohlen werden bis 900 mg/d, standardisiert auf 0,3% der Leitsubstanz Gesamthypericin) einen sign. Wirkungseintritt nach 2 Wochen, der sich bis zur vierten Woche steigerte.  

Bei mit synthetischen Antidepressiva vergleichbaren Effekten ergab sich ein wesentlich günstigeres Nebenwirkungsprofil ohne Beeinträchtigung der Arbeits- bzw. Fahrtüchtigkeit. 2,5% der Patienten (n= 3250) zeigten vorwiegend leichte, unspezifische oder allergische Reaktionen.  

Eine als Hypericismus (von den Hypericin-Naphtodianthronen) bezeichnete Photosensibilisierung wurde an Weidetieren beobachtet, ist bei sehr hoher Dosierung aber auch für (hellhäutige) Menschen möglich. Sie führt andererseits zu einer besseren Lichtausnutzung, was den Serotonin-Melatonin-Stoffwechsel beeinflußt.  

Das chemische Wirkprinzip ist noch nicht endgültig geklärt. Verantwortlich könnte die sign. Hemmung der Monoamino-Oxidase A durch den Gesamtextrakt (nach neuerer Erkenntnis v.a. durch die Flavonoide Quercitin, Luteolin und Kämpferol) sein.  

Schmidt U., Maisenbacher J., Harrer G., Kuhn U.: Antidepressive Therapie mit Johanniskraut.  
Therapiewoche (2), 106-112, 1995  

Anon.: Alte Heilpflanze mit neuem Profil.  
Therapiewoche 44(35), 2062-2064, 1994  

Sattler S., Schütt H.: Johanniskraut. Ein Rezept der Natur gegen Depressionen.  
Therapeutikon 8(5), 218-223, 1994 

 

 
 
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